Am 29. November stimmt das Wallis über die kantonale Volksinitiative zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ab. Als Mitglied des Nein-Komitees ist die Walliser Tourismuskammer (WTK) der Ansicht, dass diese Massnahme nicht den Realitäten der Tourismusbranche gerecht wird.
Die Initiative will einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde gesetzlich verankern.
Die WTK setzt sich für faire und angemessene Lohnbedingungen für die Mitarbeitenden im Tourismus ein. Sie sind unerlässlich, um die Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, die unsere Branche braucht. Ein gesetzlich festgelegter Lohn ist jedoch nicht die richtige Antwort:
- Die Sozialpartnerschaft funktioniert: Im Tourismus werden die Löhne bereits in Gesamtarbeitsverträgen ausgehandelt, nahe an der Realität der Betriebe.
- Ausbildung steht an erster Stelle Ein gesetzlicher Mindestlohn droht junge Menschen von einer Lehre abzuhalten. Diese ist jedoch für den Nachwuchs in Hotellerie und Gastronomie unverzichtbar.
- Arbeitsplätze erhalten: Für saisonabhängige Betriebe mit knappen Margen würde eine zusätzliche Einschränkung die Beschäftigung gefährden.
Getreu ihrem Auftrag, sich für gute Rahmenbedingungen im Tourismus einzusetzen, engagiert sich die WTK aktiv in dieser Kampagne. Sie ruft ihre Mitglieder und Partner auf, am 29. November NEIN zu stimmen.
